EXIT READINESS
Wenn der Verkaufsprozess startet, ist vieles, was später Wert schafft oder Wert kostet, längst entschieden.
Exit Readiness heißt für mich: ein Unternehmen so zu entwickeln, dass es einem Käufer nicht erst erklärt werden muss.
ZU SPÄT IST TEUER
Ein Datenraum macht noch kein exitfähiges Unternehmen.
Viele Unternehmer beschäftigen sich ernsthaft mit dem Exit, wenn der Prozess bereits näher rückt. Dann werden Verträge zusammengesucht, Zahlen aufbereitet, Präsentationen gebaut und Berater eingeschaltet.
Das ist wichtig. Für Exit Readiness ist es aber zu spät.
Die interessanteren Fragen entstehen deutlich früher: Sind die Zahlen wirklich belastbar? Kann jemand die Entwicklung der letzten zwölf Monate erklären? Wie stabil ist die Kundenbasis? Funktioniert das Führungsteam auch ohne den Unternehmer? Und gibt es eine nachvollziehbare Geschichte, warum dieses Unternehmen auch für den nächsten Eigentümer interessant ist?
Heute interessiert mich weniger, ob ein Unternehmen einen schönen Verkaufsprozess vorbereitet hat. Mich interessiert:
EIGENE TRANSAKTIONSERFAHRUNG
Ein Jahr Due Diligence. Keine nachträgliche Kaufpreisanpassung.
Nicht, weil alles perfekt war. Sondern weil Entwicklung, Zahlen und offene Fragen nachvollziehbar waren und einer kritischen Prüfung standhielten.
WAS DIE DATEN ZEIGEN
Frühe Vorbereitung schützt Wert.
vor dem Verkauf zeigte die Vorbereitung in der Studie den stärksten berichteten Effekt auf die Bewertung.
sehen die Entwicklung belastbarer Daten und KPIs weiterhin als größte Herausforderung der Finance Function.
BUYER LENS
Ein Käufer bewertet nicht nur, was heute funktioniert.
01 · BUSINESS QUALITY
02 · FINANCIAL QUALITY
03 · MANAGEMENT
04 · TRANSACTION STORY
OWNER DEPENDENCE
Der Käufer bewertet auch, wie viel von dir er mitkaufen müsste.
der befragten Private-Equity-Sponsoren sehen das Management als Werttreiber.
investieren systematisch in den Aufbau dieser Führungskapazität.
DER BUYER TEST
Vier Fragen, die ich deutlich früher stellen würde.
Welche drei Zahlen würde ein Käufer jeden Monat sehen wollen?
Was passiert, wenn der Unternehmer vier Wochen nicht da ist?
Welche unangenehme Frage würde ein Käufer wahrscheinlich stellen?
Kann das Management die Geschichte selbst erzählen?
RÜCKWÄRTS PLANEN
Nicht vom Problem nach vorne. Vom Exit zurück.
GEWÜNSCHTER EXIT
ZIELZUSTAND
WENIGE MUST WINS
VERANTWORTLICHE UND TERMINE
HEUTIGE UMSETZUNG
Typischer Planwert: 6 bis 8 Wochen*
*Planungsannahme aus der Transaktionspraxis, keine empirisch standardisierte Durchschnittsdauer. Komplexität, Datenqualität, Käuferstruktur und regulatorische Anforderungen können den Zeitraum deutlich verlängern.
VIER DIMENSIONEN DER EXIT READINESS
Was zum Zielzeitpunkt zweifelsfrei stehen muss.
Financial Quality
Belastbare Monatszahlen, Forecast und eine nachvollziehbare Entwicklung.
Customer Quality
Kundenbindung, Konzentration und Wachstum sind transparent.
Organisational Independence
Das Management führt. Verantwortung hängt nicht ständig am Founder.
Transaction Readiness
Daten, Verträge, IP, Governance und die Equity Story halten einer kritischen Prüfung stand.
VERTIEFUNG
Vier Bereiche, die im Prozess genauer geprüft werden.
MEINE ROLLE
Ich bin nicht der M&A-Berater. Und genau deshalb komme ich früher ins Spiel.
Wenn der Prozess beginnt, braucht es gute M&A-Berater, Anwälte, Steuerberater und Due-Diligence-Spezialisten. Meine Arbeit liegt davor.
Ich arbeite mit Unternehmer und Management daran, dass das Unternehmen strategisch, finanziell und organisatorisch in einen Zustand kommt, mit dem diese Spezialisten später vernünftig arbeiten können.
Dabei verbinde ich drei Perspektiven, die ich selbst erlebt habe:
QUELLEN & EINORDNUNG